Geschichten aus meinem Leben / Zusammenfassung

ist die im Außen erkennbare Umwandlung einer grundlegenden Verhaltensweise.

Die folgenden drei Episoden (aus 60 Lebensjahren)  – am Berg, im Wasser und in der Selbstständigkeit –
außerhalb meiner Komfortzone lehrten mich:

  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt mich in jeder Situation.

  • Ein Lehrer ('Bergführer') /Coach/Trainer ist ein Partner auf Zeit.

  • Ruhe bewahren kann Leben retten.

  • Das Leben gibt mir meistens mindestens eine weitere Chance, eventuell gemachte Fehler zu korrigieren.

und als Wichtigstes

  • die Motivation das „Warum tue ich etwas?“
    – kann mich tragen, stärken, auf ‚Spur‘ halten, vorübergehend schachmatt setzen – oder vernichten.


Wenn Ihr Sehnen groß genug ist, jetzt ihre Lebenssituation zu wandeln, dann nehmen Sie jetzt Kontakt auf.
Sie erreichen mich unter mail[at]helmutkonrad.de oder 09360-217001



Sollten Sie die drei erwähnten Geschichten aus meinem Leben interessieren:

Episode 1
Als 14-jähriger wollte ich wissen wie das Land von weiter oben ausschaut. Kurz darauf während des Familien-Urlaubs in Südbayern kam das Angebot im „Wilden Kaiser“ bergsteigen zu gehen. Am nächsten Tag konnte ich mit einem Bergführer meine Schwindelfreiheit prüfen und fünf Tage später war ich mit dem Bergführer durch einen Kamin gestiegen und stand auf dem Gipfel einer Törlsspitze auf über ca. 2170 Meter und blickte aus einer neuen Perspektive auf Häuser und bunte ameisengroße LKWs und Autos.

Bei der nächsten Bergtour ging es, von der Griesneralm aus, auf den Mitterkaiser. Der Anstieg übers Griesner Kar war anstrengend aber keine große Herausforderung. Die kam kurz vor dem letzten Aufstieg. Wir mussten über einen ca. 2-3 Meter langen nur ca. 80 cm breiten mit Steinsplittern bedeckten “Steg“ – auf jeder Seite ging es hunderte Meter fast senkrecht runter. 80 cm sind breit, solange da nicht 1000 Meter nichts ist, was dich auffängt, wenn du wegrutscht.

Was ich aus dieser Episode mitnahm:
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt dich in jeder Situation – das wirkt immer für dich selbst.
Ein Lehrer/Coach/Bergführer ist ein Partner auf Zeit.


Episode 2
Mit ca. 20 Jahren wollte ich meine Liebe im Wasser zu agieren mehr trainieren und anderen Nahe bringen.
Ich ließ mich zum Rettungsschwimmer ausbilden und später zum Rettungstaucher.

Im Training lernten wir die Leistungfähigkeit unseres Körpers (z.B. Lungen-Vitalkapazität) im Wasser besser
zu nutzen und aufkommende Ängste (keine Luft) zu kontrollieren.

25 Meter Streckentauchen war normal – 25 Meter tieftauchen erfordert weitere Fähigkeiten
die wir erlernten und einsetzen konnten.
Bei einer Gruppen-Prüfung galt es zu einer Pressluftflasche in 20 Metern Tiefe zu tauchen.
Die Übung für Alle:
Mit der Taucherbrille am Handgelenk, dem 'Lungenvorrat' an Luft zur Pressluftflasche runtertauchen,
das Ventil öffenen, atmen, die Taucherbrille aufsetzen-ausblasen-noch einen Atemzug „Alles in Ordnung-Signal“
an den Leinen-Führer, Pressluftventil zudrehen und auftauchen. Alles Mehrfach geübt, eine Herausforderung – ja, unmöglich – nein.

Also tief einatmen und abtauchen, unterwegs Druckausgleich für die Ohren, ankommen bei der Pressluftflasche, Ventil öffnen, Atmen – und die Falsche ist leer. Keine Panik – Reservehahn ziehen – Sch...e – der ist schon gezogen.
Immer noch keine Panik letze Luft aus der Flasche ziehen, Taucherbrille aufsetzen und ausblasen,
nochmal intensiv saugen, auftauchen. Als erstes beim Auftauchen, tief Luft holen und den Tauchleher informieren.
Seine Reaktion erspare ich ihnen hier.


Was ich aus dieser Episode mitnahm:
Ruhe bewahren kann dein Leben retten. „In der Ruhe liegt die Kraft“ ist keine Floskel.
Ich darf meinem Unwillen auch Luft machen – solange ich niemanden damit in Gefahr bringe.


Episode 3
Als Abteilungsleiter in verschiedenen Firmen, hatte ich gelernt zusammen mit Kunden und Mitarbeitern
gute Ergebnisse für letztendlich zufriedene Kunden zu erzielen.

Manchmal auch gegen den anfänglichen Widerstand des eigenen Chefs.
Im damals neu entstehende privaten Rundfunk in Bayern arbeitete ich für verschiedenen Sender
als Produzent von Werbespots. Ich liebte es jungen Schauspielern ohne Mikrophonerfahrung den Umgang
mit der Technik zu vermitteln und sie gaben mir dafür ihr Können nur mit der Stimme Stimmungen zu vermitteln – Rundfunk ist Kino im Kopf.

Als die Geschäftsleitung wechselte und ein neuer Geschäftsführer kam, war das ausgerechnet einer dessen Werbe- und Produktionsfirma über längere Zeit vergeblich versucht hatte besser zu produzieren als ich.
„Sie werden doch nicht glauben, dass ich die Konkurenz im eigenen Hause dulde.“
bekam ich bei der Kündigung zu hören.

OK – Er konnte seine Macht ausspielen er war der Geschäftsführer.
Nachdem ich den Schock verarbeitet hatte, kam der Gedanke „Dann setzte ich mich eben vor deine Tür, spreche die potentielle Kunden selbst an und produziere weiter“.
Dieser Gedanke und die Liebe zu meiner Arbeit motivierte mich.
Aus dem Nichts baute ich eine Werbeagentur für Rundfunkwerbung auf.
Zwei Jahre später waren Partner für Printwerbung dazu gekommen und, trotz eines schweren Motorrad-Unfalls zwischendurch, der Jahresumsatz sechsstellig.

Im nachhinein musste ich anerkennen, dass eine Teil-Motivation vom Beginn der Selbsständigkeit mir später auf die Füße fiel „Die unbewusste Teil-Motivation war, dem früheren GF eins auszuwischen“.
Das Leben hat geantwortet – Motorradunfall nach 1,5 Jahren und sieben Jahre später Burnout.
Viele werden jetzt keinen Zusammenhang sehen können, weil sie nur das Materielle sehen.
Zufall?? - Gibt es nicht!

Was ich aus dieser Episode mitnahm:
„Was motiviert mich zu dem, was ich gerade tue“ - das „Warum tue ich es“ ist außerordentlich wichtig.
Das Leben gibt dir meistens eine weitere Chance, eventuell gemachte Fehler zu korrigieren.



Zusammenfassung:

Als mich Selbstständig machte, konnte ich auf die innere Kraft aus den erzählten Erlebnissen zurückgreifen
in Episode 1 – Umgang mit einer spontane Herausforderung
in Episode 2 – Umgang mit der Angst

Das Leben schlägt nicht zurück – das Leben antwortet auf die Dinge die du tust oder auch unterlässt.
Für das Leben ist es gleich“gültig“ oder gleich“wertig“.
Kurz - es liegt immer Alles in der eigenen Verantwortung.
Ob uns das gefällt oder nicht - ist unerheblich.

Jeder kennt in seinem Leben kleinere oder größere Episoden in denen Er/Sie Angst, Aufregung, oder Schwierigkeiten überwunden hat. Aus der Herausforderung kann man gestärkt hervor gehen.
Ein Coach, der Krisen-Gefühle nachfühlen und verstehen kann, kann dich dabei unterstützen.


Zitat:
„Frieden bedeutet nicht alles hinzunehmen.

Frieden bedeutet zu sich selbst und seinem Handeln „JA“ sagen zu können.
Frieden bedeutet auch, die Konsequenzen seines Handelns anzuerkennen.“
(Netzfund)



Sie wollen jetzt ihre Lebenssituation verändern, dann werden sie jetzt aktiv:
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Wie schon gesagt: Ich arbeite nur noch mit Menschen die Veränderung wirklich von ganzem Herzen wollen.